Farb-und Stilberatung Ausbildung
Karin Hunkel entwickelte vor 25 Jahren mit der „Ganzheitlichen Farbberatung“ ihr eigenes Beratungs- und Ausbildungssystem. Mit ihrem fundierten Wissen und als Autorin von Büchern zum Thema Farbe gilt sie als Pionierin auf dem Gebiet der Farbberatung.Die Ausbildung erfolgt bei ihr zur ganzheitlichen Farbberaterin. Sie ist in verschiedene Module aufgeteilt, so dass Sie selbst bestimmen können, in welchem Tempo Sie die Ausbildung absolvieren möchten. Neu gibt es die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung als Fernkurs zu belegen und mit einem Praxis-Event abzuschließen. Außerdem kann man sich von Karin Hunkel zur farbpsychologischen Beraterin ausbilden lassen sowie verschiedene Workshops zum Thema Farbe und Stil belegen. Hier mein Interview mit Karin Hunkel (Januar 2011):
Wie groß ist die Nachfrage nach Farb- und Stilberatung? Die Nachfrage konzentriert sich mehr auf den ganzheitlichen Aspekt der Beratung. Allein den Farbtyp kennen schon einige, aber nicht den Umgang mit den Farben, die gut tun. Welche Voraussetzungen (Vorbildung, Ausbildung, Berufserfahrung) braucht jemand, der sich als Farb-und Stilberater/in ausbilden lassen möchte? Im Grunde braucht man keine Vorbildung, aber - und das ist sehr wichtig - man muss gerne mit Menschen kommunizieren und Sinn für Schönes haben sowie die Lust, andere Menschen zu beraten und schön zu machen. Wodurch unterscheidet sich eine ganzheitliche Farbberatung von einer „normalen“? In der ganzheitlichen Beratung gehen wir gemeinsam mit dem Kunden auf den Grund der Bedeutung seiner Farbablehnungen und Farbvorlieben. Dies ist ein wesentlicher Schlüssel für seine Persönlichkeit. Außerdem beraten wir darüber, welche Farben ihm aus seinem Farbpass (auf der körperlichen und psychischen Ebene) besonders gut tun und auf welche er vorübergehend unter Umständen verzichten sollte, z. B. Braun oder Schwarz bei Depressionen, Gelb bei Gewichtsproblemen, etc. Wie ist die Ausbildung bei Dir aufgebaut? Gibt es eine Prüfung? Die Ausbildung kann man bei mir persönlich in zweimal drei Tagen = 6 Tagen und als Fernstudium mit integrierten Praxis-Tagen machen. Eine Prüfung gibt es in dem Sinne nicht, aber die Beraterin sollte mir zeigen, dass sie die Beratungen professionell durchführen kann, und wir sprechen Prüfungsfragen gemeinsam durch. Beim Fernkurs gibt es Fragen, die beantwortet werden und an mich zurück geschickt werden müssen. Sie werden dann von mir korrigiert und kommentiert. Kann man sich nach der Ausbildung als Farb- und Stilberater/in selbständig machen? Welche Bereiche sind erfolgsversprechend? Ja, sicher kann man das. Wichtig ist, dass man sofort nach "Außen" geht mit Flyern, Webauftritt, über Netzwerke und sich auch an Firmen (Personalabteilung) wendet. Das persönliche Umfeld ist das erste Startkapital. Hier muss man dafür sorgen, weiter empfohlen zu werden. Was braucht man für den Anfang? Als erstes muss man in das entsprechende Arbeitsmaterial investieren: Bestimmungsspiegel, spezielle Vollspektrum-Lampen, Bestimmungstücher und weitere Stoffe sowie Kosmetik (weil die Kundin vor der Analyse abgeschminkt wird), Tücher, vielleicht auch Schmuck. Die Anfangsinvestition für das Arbeits-Equipment beträgt ca. 1.000,-- EUR (im Höchstfall 1.500,-- EUR). Die sollte man dafür ausgeben können/wollen. Man sollte für ein ansprechendes Ambiente sorgen. Das kann alles am Anfang ruhig in der eigenen Wohnung geschehen, wenn etwas Platz dafür vorhanden ist. Ich rate davon ab, sich vorweg in hohe Kosten für die Anmietung von "Palästen" zu stürzen.  Praxis-Modul |  Farbenrausch |
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