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Gesunde Nahrung
Über gesunde Nahrung wird viel geschrieben. In jeder Zeitschrift und Zeitung werden neue und alte Erkenntnisse, diverse Diäten und Rezepte vorgestellt. Das Buchangebot ist ebenso gewaltig. Unzählige Kochbücher, Diät- und Ernährungsratgeber, Kalorien- und Nährstofftabellen sind auf dem Markt. Aber welche Ernährung lässt mich blendend aussehen, gedeihen, gibt mir Energie und Wachheit und versorgt meinen Körper mit allem, was er zu seiner reibungslosen Funktion braucht? Fast alle Frauen und Männer haben schon einige Diätversuche hinter sich und wissen, dass letztendlich nur eine dauerhafte Umstellung auf eine gesunde Nahrung und einen gesunden Lebensstil Erfolg hat. Von unrealistischen Idealen nehmen wir spätestens mit 50 Abschied und integrieren nach und nach bewusst gesündere Essgewohnheiten. Da jahrzehntelange Muster äußerst hartnäckig sind, lassen sie sich nur durch konsequentes Verhalten überschreiben. Kann sein, dass Sie an einer Krankheit leiden und deshalb nach einer Wunderdiät Ausschau halten. Leidensdruck kann der Auslöser sein, sich umfassend mit Ernährung zu befassen.
Wie sieht eine gesunde, wohltuende Ernährung aus? Enthält sie Fleisch und Fisch oder sollte sie vegetarisch, vegan oder roh sein? Ich selbst bin seit über 20 Jahren Vegetarierin und habe mich mein Leben lang mit gesunder Nahrung und verschiedenen Ernährungsformen beschäftigt und die eine oder andere auch ausprobiert wie z. B. Vollwertkost, Ayurveda,5 Elemente, Blutgruppen-Diät, Trennkost, Glyx,... Mit veganer und Rohkost setze ich mich seit einiger Zeit auseinander und integriere nach und nach einzelne Bestandteile. Vegane Rohkost scheint der Schlüssel zu lang anhaltender Gesundheit zu sein. Derjenige, der sich gesund ernährt ist auch gesünder, hat meist Idealgewicht, mehr Energie, frisches Aussehen und ein positives Lebensgefühl. Was Sie von dieser Ernährungsweise erwarten können:
- Normal-oder Idealgewicht
- Guter Körperfettwert
- Besserer Schlaf, meist wird auch weniger Schlaf benötigt
- Weniger Gelenkentzündungen
- Reduzierter Cholesterinspiegel
- Starke Knochen
- Schöne Haut
- Mentale Klarheit
- Schnelle Regeneration nach sportlicher Anstrengung
Das Geheimnis, um in den Genuss dieser Vorzüge zu kommen, liegt in Nahrungsmitteln, deren Nährstoffe dem Körper ohne Energieverluste zur Verfügung stehen. Je mehr Energie der Körper zur Verdauung, Aufnahme und Ausnutzung der Nährstoffe in unserem Essen benötigt, umso weniger Energie bleibt uns. In den Industriestaaten besteht die Ernährung vorwiegend aus verarbeiteten Lebensmitteln, die zur Verdauung viel Energie brauchen. Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte können leichter verdaut und aufgenommen werden. Wenn unser Körper alle Nährstoffe hat, die er braucht, sendet unser Gehirn auch kein Hungersignal. Wer überwiegend verarbeitete Lebensmittel isst, hat meistens Gelüste nach Süßem, Saurem, Herzhaftem und dann das gleiche von vorne. Mit welchen Lebensmitteln können wir diesem Energie raubenden Kreislauf entkommen? Essen Sie überwiegend
- Roh oder bei niedrigen Temperaturen gekochte Nahrungsmittel
- Basisch reagierende Nahrung
- Nahrung mit hoher Nährstoffdichte
- Vitamin- und Mineralstoffreiche Nahrung

Die Basis – ca. 45 % - dieser Nahrungspyramide bilden faserreiche Gemüse wie Blattgemüse und farbige Gemüse, z. B. Paprika, Rüben, Karotten, Staudensellerie, Salatgurke, Ruccola, Spinat, Mangold, Grünkohl, Kopfsalat, Buttersalat, Eichblattsalat, Frisée, Romana, Tomaten, Zucchini, Erbsen, Kürbis, Algen. Die nächste Stufe – ca. 20 % - besteht aus Früchten, Bohnen, Saaten, Pseudosaaten und Sprossen, z. B. Äpfel, Bananen, Feigen, Datteln, Weintrauben, Mangos, Kiwis, Melonen, Orangen, Papayas, Ananas, Pfirsichen, … Adzukibohnen, Kidneybohnen, Linsen, … Leinsamen, Hanf, Sesam, … Amaranth, Quinoa, Wildem Reis, … Alfaalfa-Sprossen, alle Sprossen aus Bohnen und Saaten. Auf der dritten Ebene – zu ca. 10 % - kommen kalt gepresste Öle, Nüsse und Avocados dazu. Die Spitze der Pyramide – 5 % - bilden stärkehaltige Kohlenhydrate, z. B. Süßkartoffeln, Bulgur, Gerste, Hafer, Dinkel.
Jahrzehntelange Ernährungsgewohnheiten lassen sich in der Regel nicht von heute auf morgen umstellen. Um einen lang anhaltenden Erfolg zu verzeichnen und gesunde Nahrung in Ihre Essgewohnheiten zu integrieren, versuchen Sie es doch einmal mit diesen Ernährungstipps: - 1 Tag in der Woche vegetarische Ernährung
- 1 Tag in der Woche Rohkost
- 1 Smoothie pro Tag
- 1 Mahlzeit pro Tag vegan
- 1 Tag in der Woche vegane Ernährung
- Statt Süßigkeiten selbst gemischtes Studentenfutter aus Nüssen, Kernen und Rosinen
Smoothies enthalten idealerweise alle Nährstoffe einer vollständigen Mahlzeit. Probieren Sie Früchte-Smoothies und Grüne Smoothies. Sie werden diese wohlschmeckenden Vitamin-, Mineralstoff- und Energiebomben nicht mehr missen wollen.

Früchtesmoothie mit Blaubeeren
1 Banane 2 Tassen kaltes Wasser ½ Tasse Blaubeeren (oder Beerenmischung) 1 TL Leinsamen 1 TL Hanfprotein oder Erbsenprotein 1 TL Agavennektar 1 TL Hanföl (oder Leinöl) 2 TL Rooibostee
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Alle Zutaten im Mixer bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Bananarama
2 – 3 Bananen 1 Tasse Himbeeren oder Blaubeeren (auch gefroren) ½ Salatgurke 2 – 3 Handvoll Salat- und/oder Kohlblätter 1 -2 Stangen Staudensellerie Wasser Eiswürfel nach Bedarf
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Alle Zutaten im Mixer mixen. Ihrer Kreativität sind bei den Smoothies keine Grenzen gesetzt. Versuchen Sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Bananen sind immer eine gute Grundlage.
Die einzig richtige gesunde Nahrung gibt es nicht. Mein Tipp: Bleiben Sie offen, versuchen Sie Neues, hören Sie in Ihren Körper hinein und entscheiden Sie sich bewusst für das, was Ihnen gut tut. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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