Sommertyp:
Meine Farbfindungsgeschichte
by Elke
(Germany)
Zunächst möchte ich Ihnen zur gelungenen Internetseite gratulieren, die hilfreiche Tipps liefert und interessant und vielfältig gestaltet ist.
Auch ich habe vor ca. 2 Jahren eine Farbberatung machen lassen, nachdem ich mir ständig Kleidung kaufte, in der ich mich überhaupt nicht wohlfühlte.
Hier meine Geschichte:
Da ich mich selbst als Frühlingstyp sah, griff ich immer zu warmen goldgrundigen Tönen, und auch die Verkäuferinnen meinten, Orange oder Rot würden gut zu meinen blonden Haaren passen.
In Beige und Camel sah ich aus wie "Einheitsbrei" - kränklich und fad. Dunkelblau und Dunkelbraun erschlugen mich - Schwarz und Weiß waren einfach nur schrecklich und in den kräftigen, knalligen Tönen trat meine leichte Couperose noch mehr in den Vordergrund - also mochte ich mich selbst nicht mehr leiden.
Irgendwann trug ich ein zartrosa Tuch und fühlte mich beim Blick in den Spiegel total gut, frisch und gesund. Auch hörte ich am gleichen Tag noch viele Komplimente, dass mir Rosa gut stehen würde.
Wahrscheinlich war es Fügung, dass ich kurze Zeit später auf eine Anzeige einer Farbberaterin aufmerksam wurde. Kurz entschlossen vereinbarte ich einen Termin, denn ich wollte endlich wissen, welche Farben zu mir passen.
Die freundliche Beraterin gab sich viel Mühe und nach 2 Stunden war ich vom Frühlingstyp zum Sommertyp geworden und fühlte mich total erleichert. Endlich kannte ich den Grund meines "optischen Unwohlseins" - hoffentlich ab jetzt nie mehr Kleidungsfehlkäufe...
Euphorisch stürmte ich die Bekleidungsläden und kaufte LEIDER quer durch meine Farbpalette - Hauptsache Sommerfarben! Doch die verschiedenen Teile harmonierten nicht, und irgendwie merkte ich, dass mir die dunkleren Töne aus dem Farbpass nicht so gut zu Gesicht stehen. Enttäuscht wanderten wieder einige Neuanschaffungen in den Secondhand-Laden.
Es dauerte einige Zeit, doch heute weiß ich, welche Farbtöne vorteilhaft für mich sind - die kalten Rosatöne, helle Grautöne, zarte Fliedertöne und gebrochenes Weiß. Lediglich mit Hellblau kann ich mich nicht so anfreunden - ich vermute, es liegt daran, dass ich grüngraue Augen habe, wobei mir wiederum ein Blaugrau gut steht.
Ich denke, man muss mit der Zeit die für sich optimalen Farben selbst herausfinden, und man merkt es daran, dass einfach alles stimmig ist.
Glücklicherweise fand ich einen erfahrenen Friseur, der mich sofort als Sommertyp erkannte, mich von meinen kupferfarbenen Strähnchen befreite und einen super tollen Haarschnitt zauberte.
Es dauerte zwar fast zwei Jahre, doch nun habe ich meinen Weg der Farbfindung geschafft.