Businesskleidung für Frauen

Business Team

Businesskleidung ist ein Bereich der Mode, der heute genauso wichtig ist wie die Mode an sich. Einige Modehersteller haben extra Business-Linien in ihren Kollektionen. Die Basics sind in gedeckten Farben, meist einfarbig, gut untereinander zu kombinieren und werden mit klassischen Blusen oder modischen, farbigen Tops ergänzt.

Berufskleidung kennt man aus den verschiedensten Berufen. Bei Ärzten, medizinischem Personal, Physiotherapeuten, in Hotellerie und Gastronomie ist Berufskleidung ein Muss, genau wie bei den uniformierten Berufen. Auch im Banken- und Versicherungsbereich wird fast immer ein bestimmter Kleidungsstil vorgeschrieben oder erwartet. Hier haben der oder die Träger/innen keine große Auswahl.

Anders im Business. Businesskleidung unterliegt gewissen Stylingregeln, die, werden sie nicht eingehalten, den kleinen Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.Gerade bei Frauen ist die Einhaltung dieser Regeln wichtig, denn häufig sind die äußere Erscheinung und das Auftreten von maßgeblicher Bedeutung.

Ein gepflegtes Aussehen sollte für jede Frau selbstverständlich sein. Nicht nur die Businesskleidung, sondern auch ein gepflegter Haarschnitt und dezentes Make up gehören dazu, genauso wie gepflegte Hände und Nägel.

Was ist nun aber „in“ und was ein „No-go“? Wie sollte man sich präsentieren und was geht gar nicht? 

Hier einige Tipps:

  • Businesskleidung sollte eher konservativ als super modisch sein, um Seriosität und Fachkompetenz zu zeigen.
  • Je höher die Position, umso konservativer die Kleidung.
  • Legen Sie besonders bei den Basics wie Hosenanzug, Kostüm oder Kleid Wert auf Qualität und perfekten Sitz.
  • Tragen Sie Farben entsprechend Ihrem Farbtyp, vermeiden Sie jedoch auffällige Kombinationen.
  • Die Kleidung sollte weder spannen noch beim Bücken Haut frei legen (Hüfthosen, kurze Tops!).
  • Es gilt die Regel: Der Grad der konservativen Kleidung sollte dem Grad ihrer Geschäftsposition angepasst sein. Je höher Ihre Position, desto konservativer die Kleidung.
  • Nie ärmellos ins Büro. Tragen Sie Tops oder Blusen mit kleinen Ärmeln
  • Orientieren Sie sich an der Kleidung von Kollegen, aber übertreffen sie nie Ihre Vorgesetzten.
  • Fragen Sie nach dem Dresscode in Ihrer Firma.
  • Wählen Sie Kleidungsstücke, die Sie gut miteinander kombinieren können. So können Sie sich jeden Tag anders anziehen. Nicht zweimal hintereinander das gleiche tragen.
  • Sehr gut eignen sich klassische Hosenanzüge oder Kostüme und Etuikleider in Kombination mit Jacken.
  • Die klassische Bluse in Weiß oder Crème je nach Farbtyp sollte auf keinen Fall fehlen.
  • Schuhe sollten geschlossen, in klassischen Farben und mit halbhohen Absätzen getragen werden. Im Sommer sind auch offene Schuhe wie Peeptoes oder Slingpumps erlaubt, wenn Sie nicht gerade eine Vorstandssitzung haben. Gepflegte Füße und Fußnägel sind Voraussetzung.
  • Dezente Accessoires
  • Schlichter Gold-, Silber- oder Modeschmuck
  • Schlichte Armbanduhr
  • Knielange Röcke
  • Schlichte Taschen aus Leder oder Kunstleder

Zu den „No-go’s“ der Geschäftskleidung zählen:

  • Kurze und enge Röcke, bauchfreie Shirts oder tiefe Hüfthosen
  • Rüschen, Spitzen, Fransen, hohe Schlitze
  • Tiefe Ausschnitte
  • Spaghettiträger-Tops
  • Transparente Kleidung
  • Ungebügelte Kleidung, fehlende Knöpfe
  • Wilde Muster, schrille Farben
  • Tätowierungen und Piercings
  • Ungepflegte Schuhe oder abgetretene Absätze, High Heels, Flip Flops
  • Auffälliges Make up, übertriebene Parfümierung
  • Lange rote oder auffällig gestylte Nägel
  • Bunte Musterstrümpfe, gar keine Strümpfe, Laufmaschen
  • Auffälliger Schmuck, viel Schmuck, überdimensionierte Accessoires
  • Beuteltaschen oder Rucksäcke
  • Unterwäsche, die sich unter der Kleidung abzeichnet
  • Sich abzeichnende Brustwarzen
  • In vielen Berufen sind Jeans unerwünscht. Tragen sie diese in ihrer Freizeit, nicht aber im Business.

Businessmode ist, von wenigen Ausnahmen wie der Werbe- oder Musikbranche abgesehen, ganz klar eine dezente, seriöse Kleidung.