Bei dem Wort Kontrast fällt einem sofort die Fotografie ein. Hier wird mit Kontrasten gearbeitet, um etwas naturgetreu zu zeigen, eine bestimmte Stimmung einzufangen, etwas so wiederzugeben, wie man es selbst empfindet, etwas zu verfremden, hervorzuheben oder in den Hintergrund zu rücken.

In unserer Kleidung dienen Kontraste dazu, etwas bzw. uns harmonisch, interessant, aufsehenerregend oder besonders erscheinen zu lassen.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Kontrastlevel, der ihm von der Natur mitgegeben wurde. Seine Farbgebung aus Haaren, Augen und Haut entscheidet, ob er hohe, mittlere oder geringe Kontraste gut tragen kann.

Ihr eigener Kontrastlevel:

Kreuzen Sie jeweils die Ausprägung an:

Haut
  • Sehr hell
  • Hell
  • Mittelhell
  • Mittel
  • Mitteldunkel
  • Dunkel
  Haare
  • Sehr hell
  • Hell
  • Mittelhell
  • Mittel
  • Mitteldunkel
  • Dunkel
  Augen
  • Sehr hell
  • Hell
  • Mittelhell
  • Mittel
  • Mitteldunkel
  • Dunkel
  Augenweiß
  • Sehr hell
  • Hell
  • Mittelhell
  • Mittel
  • Mitteldunkel
 

Kreisen Sie jetzt auf der Messleiste den Umfang Ihres Ausprägungsmusters ein (z. B. hell bis mittel):

HELL                  MITTEL                       DUNKEL

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Ihr Kontrastlevel:

Kreisen Sie die Ausprägung ein:

GERING              MITTEL                   HOCH

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Gering: Wenn Ihr Ausprägungsmuster überwiegend hell, mittel oder dunkel ist, ist Ihr Kontrastlevel gering (z. B. blonde Haare, helle Haut, helle Augen).

Mittel: Reicht Ihr Ausprägungsmuster von hell bis mittel oder von mittel bis dunkel, ist Ihr Kontrastlevel mittel (z. B. helle Haare, mittelblaue Augen, mittelhelle Haut).

Hoch: Geht Ihr Ausprägungsmuster von hell bis dunkel, ist Ihr Kontrastlevel hoch (z. B. schwarze Haare, sehr helle bis helle Haut.

Wie Sie „Ihre“ Farben kombinieren können, sagt Ihnen zusätzlich das Farbrad.

Für Menschen mit geringem Kontrastlevel eignen sich  besonders Ton-in-Ton und analoge Kombinationen. Komplementärfarben verstärken die einzelnen Farben und haben je nach Farbintensität einen hohen Kontrast.

So wenden Sie die unterschiedlichen Kontrastlevel an

Hoher Kontrastlevel: Sie können mühelos hohe Kontraste wie Schwarz/Weiß, Marine/Weiß, Weiß/Rot, Lila/Gelb, … tragen. Sie werden davon nicht „erschlagen“, sondern erscheinen damit klar, präzise, präsent.

Wenn Sie von Natur aus einen mittleren oder geringen Kontrast mitbringen, können Sie einen hohen Kontrast in Situationen einsetzen, in denen Sie Autorität, Klarheit und Präsenz verbreiten möchten.

Geringer Kontrastlevel: Ton-in-Ton und analoge Kombinationen erzeugen eine ruhige, zurückhaltende Wirkung.

Bei natürlichem hohen Kontrast wirken sie mit diesen Farben zurückhaltender, unauffälliger, was durchaus je nach Lust und Laune gewünscht sein kann.

Mittlerer Kontrastlevel: Ihre Kombinationen vertragen mehr Kontrast als nur Ton-in-Ton. Ist Ihr Kontrastlevel mittel und Ihre Kleidung zeigt hohen Kontrast, lassen Sie ein Teil oder Accessoire mit einem mittleren Wert den Vermittler spielen, z. B. schwarzer Hosenanzug plus weiße Bluse plus mittelgrauer Schal.

  • Silber und Weißgold werden als helle Ausprägung bewertet, Gold, Kupfer und Bronze als mittel.

Gehen Sie spielerisch mit den unterschiedlichen Kontrasten um, probieren Sie vor dem Spiegel aus, welche Farbkombinationen Ihnen besonders gut stehen, machen Sie Fotos von sich, so dass Sie erkennen, was gut funktioniert.

Schärfen Sie Ihre Wahrnehmung für Kontraste in der Natur, im Interieur, im Garten, bei Dekorationen, bei anderen Menschen. Machen Sie Kombinationen nach, die Ihnen besonders gut gefallen und schauen Sie, wie sie an Ihnen wirken.